Westliches Gemeindegebiet erhält Glasfaseranschlüsse

Im Zuge der dritten Ausbauphase wird die Marktgemeinde einen weiteren Schritt zu einer flächendeckenden Breitbanderschließung beschreiten. Alle Ortsteile im westlichen Gemeindegebiet in den Gemarkungen Otting und Freimann, die bisher noch Übertragungsraten unter 30 Mbit haben, werden an das Glasfasernetz angeschlossen. Der Ausbau wird vom Freistaat Bayern im Rahmen des Förderprogramms „Höfebonus“ mit 80 % gefördert. Die Wirtschaftlichkeitslücke für das geplante Gebiet, d.h. der Anteil der Baukosten, der vom Telekommunikationsnetzbetreiber während des Betriebes nicht refinanziert werden kann, beträgt ca. 1,5 Mio. €. Nach derzeitigem Stand beträgt der Eigenanteil der Marktgemeinde 605.000 €. Der hohe Betrag kommt zustande, weil der bisherige Förderrahmen des „Höfebonus“ nicht für das Projektgebiet ausreicht. Die Gemeinde hofft jedoch, dass sich hier noch Änderungen ergeben und der Ausbau höher als nach bisherigem Stand gefördert wird. Für das Projekt werden 30 km Glasfaserkabel benötigt, die ausschließlich unterirdisch verlegt werden. Die Ausbauzeit beträgt 48 Monate. Auf dieses Angebot konnte man nur noch zurückgreifen, weil die Verwaltung in vorausschauender Weise eine Verlängerung der Bindefrist beantragt hatte.

Für Fragen zur Breitbanderschließung steht die Bauherrnhotline der Telekom unter Tel. 0800 3301903 zur Verfügung. Falls Ihr Grundstück außerhalb der Ausbaugebiete liegt oder früher als in der angegebenen Ausbauzeit von 48 Monaten ein Glasfaseranschluss benötigt wird, besteht die Möglichkeit, sich im Internet unter dem Programm „Mehr Breitband für mich“ für eine Bearbeitungspauschale von 100 € ein Angebot für einen Glasfaseranschluss erstellen zu lassen. Die Kosten für den Anschluss zum nächsten Glasfaserknoten werden dann von der Telekom ermittelt und der Grundstückseigentümer bekommt ein entsprechendes Angebot, dass je nach Entfernung zum Glasfaserknoten z.B. für Gewerbebetriebe durchaus interessant sein kann. Die Bearbeitungspauschale wird bei Realisierung mit den Ausbaukosten verrechnet.

Erschließungsgebiete 3. Ausbauphase durch den „Höfebonus”


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